Angst

 
Renate Bertlmann - Angst. Exhibition FOTOHOF 2017
Renate Bertlmann. Rape - Triptychon, 2013 70 x 105 cm. Digitalfoto auf Dibond
Von 09.06.2017 bis 05.08.2017
Renate Bertlmann Angst
Eröffnung: 8. Juni, 19:30
Einführung: Gabriele Schor (Direktorin SAMMLUNG VERBUND)
Di - Fr 15 -19, Sa 11-15 Uhr

Die Einzelausstellung  Angst  von Renate Bertlmann versammelt Fotoarbeiten, Videos und installative Inszenierungen aus vier Jahrzehnten. 
 
Die Auswahl folgt der Logik ihres umfangreichen multimedialen feministisch-subversiven Werks angewandt auf Fragen der Zeit. Der ursprüngliche und zugunsten von Angst  aufgegebene Titel Rape bezog sich auf mehrere Arbeiten von Bertlmann: auf Fotoarbeiten der letzten Jahre (zB. Braut und Bräutigam, 2013) wie auch auf fundamentale Serien der 1970er Jahre, zB. Renée ou René ( Rape )  von 1977, die über den erotischen Reiz von Dominanz- und Submissionsritualen hinaus generell den Gewaltanteil im gesellschaftlichen Verhältnis der Geschlechter thematisieren. 
 
Angst fasst in der räumlichen Kombination von Fotografien, Videos und Objekten, immer wieder auch hinter- und abgründig erotisch aufgeladen, eine verbreitete Lust an der Angst vor dem anderen als gesellschaftliche Befindlichkeit ambivalent zusammen.
 
Renate Bertlmann wurde 1943 in Wien geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste / Wien sowie in Oxford / GB. Mehr als ein Jahrzehnt war sie auch als Lehrbeauftragte tätig. Bertlmann erhält 2017 den Großen Österreichischen Staatspreis für Kunst, die höchste Auszeichnung, die die Republik Österreich für besonders hervorragende Leistungen verleiht.
 

Presse Links: