Arnulf Rainer

Geboren: 1929
Nationalität: Austria
Lebt in: Vienna

Nach dem Besuch der Staatsgewerbeschule (1947-49) machte Rainer 1949 die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für angewandte Kunst und an der Akademie der bildenden Künste in Wien, die er sofort wieder verlässt und autodidaktisch als freischaffender Künstler zu arbeiten beginnt.
1981 übernimmt er eine Professur an der Akademie der bildenden Künste in Wien, die er bis heute innehat.
Neben der Malerei spielt die Fotografie seit Anfang der fünfziger Jahre immer wieder eine konstitutive Rolle in seinem Schaffen.
1951 entsteht die Fotomappe "Perspektiven der Vernichtung"; 1953-54 entstehen die ersten Fotoposen, 1968 die ersten Grimassenfotografien mit Hilfe von Fotoautomaten.
Seit 1969 realisierte er zahlreiche Serien überarbeiteter Fotografien (etwa Face Farces); ab 1970 Beginn von Überarbeitungen auch fremder Fotografien; seit 1977 Überzeichnung von Totenmasken.
Die Spannbreite der Verwendung des Mediums Fotografie reicht bei Rainer von Selbstaufnahmen bzw. autonomen Einsatz fotografischer Bilder bis hin zur Reduzierung auf die Reproduktionsqualität dieses Mediums, also als Bildbasis für seine Bildübermalungen.

© Fisch und Fleisch, 1995.

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Ausstellungen in der Galerie Fotohof

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