Heimrad Bäcker

Geboren: 1925
Gestorben: 2003
Nationalität: Austria

Studium der Philosophie, Soziologie und Völkerkunde in Wien.
Seit frühester Jugend Interesse an Fotografie; in den 60er Jahren dokumentarfotografische Arbeiten und Versuche "konkreter Fotografie" in engem Zusammenhang mit seinen literarischen Arbeiten.
Seit 1968 wird das Medium Fotografie kontinuierlicher und konstitutiver Bestandteil seines künsterlischen Schaffens. Zentrales Thema seines fotografischen Werkes ist der Nationalsozialismus, insbesondere die Topographie des KZ Mauthausen.
1976 erfolgt die Gründung der "edition neue texte", die zu einem der wichtigsten österreichischen Avantgarde-Verlage wird und sich dem Bereich der"konkreten"Literatur bzw. deren theoretischen Grundlagen widmet. Zu seinem Oevre gehören darüber hinaus auch Hörtexte (etwa "Gehen wir wirklich in den Tod?"), die ebenfalls den Nationalsozialismus bzw. dessen Massenvernichtung thematisieren. Dafür erhielt Bäcker 1990 den Preis für Medienkunst der Berliner Akademie.
Weitere Anerkennung: Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreichs, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

Verstorben 2003.

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Ausstellungen in der Galerie Fotohof

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