Rolf Aigner

Geboren: 1952
Nationalität: Austria
Lebt in: St. Peter

Während des Studiums (1972-1976 Literatur- und Sprachwissenschaft in Wien und Brüssel), begann Aigner, sich künstlerisch und theoretisch mit Fotografie zu befassen. (Erste Ausstellung in Brüssel, University Libre).
Anfang der achtziger Jahre engagiert Aigner sich im "Verein zur Förderung künstlerischer Fotografie" für die Gründung der "Fotogalerie Wien" im "Werkstätten und Kulturhaus" und für eine "neue Fotografie".
Gleichzeitig tritt er mit seinem ersten, 1975-1984 entstehenden Portfolio "Heimatkunde.Fotos aus der Provinz" hervor.
Geschult an der strukturalistischen Ethnologie Claude Lévi-Strauss´ (Aigners Diplomarbeit befasste sich mit dem Mythos im Denken von Lévi Strauss), gestaltet Aigner das Bildinventar seiner Heimat neu.
In den folgenden Portfolios, die über mehrere Jahre parallelverschoben entstehen und deren Bildmaterial zunehmend variabel eingesetzt wird, verschiebt sich die Perspektive von der Natur und Gesellschaft ("Politische Plakate", 1983/86, "Naturgeschichte" 1985/87) über eine Untersuchung des Mediums als Medienkritik ("Bildersturm", 1984/86, "Bilderflut I-V", seit 1986) zu einer wechselseitigen Durchdringung von Bilderwelten (Déja vu", 1988/92, "simultan", seit 1988), wobei die Montage der Fotos zueinander immer wichtiger wird.

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