Erich Hartmann - Where I was

Die persönlichen Fotografien des Magnum Fotografen Erich Hartmann

Erich Hartmann: Paris

68 Bilder
Bildformat in cm: 30X40 und 40X50
Rahmengröße in cm: 50X65
Kurator: Kurt Kaindl und Brigitte Blüml

Es handelt sich um die persönlichen Bilder eines vielbeschäftigten Fotojournalisten bei der Arbeit, der dauernd unterwegs und nur zwischen zwei Aufträgen einmal kurz zu Hause war. Wenn er auch einen Großteil der Aufträge, die er übernahm, in Farbe ausführte, hatte er immer eine Kamera mit einem Schwarzweißfilm und einige zusätzliche Rollen Film dabei, um festzuhalten, was immer ihn faszinierte: das Leben, das seinen Gang geht, Menschen in ihrer Umgebung, rätselhaft, unabgeschlossen, mehrdeutig. Er beschäftigte sich Zeit seines Lebens intensiv mit Fotografie: Er sah überall Bilder. (Ruth Bains Hartmann)

Ausstellungsorte:
Passau August 2000
Salzburg Juni 2000

 PRESSECLIPS:

r sah überall Bilder
Ausstellung mit Fotografien von Erich Hartmann in der St. Anna-Kapelle

Quelle: Passauer Woche
Datum: 09.August 2000
Autor: Tatjana Brand

Mit der Ausstellung in der St. Anna Kapelle soll nun das Lebenswerk des leidenschaftlichen Fotografen geehrt werden. Dupper hierzu: "Hartmann interessierte sich besonders für das Leben als Bild oder für die Bilder des Lebens." Beim eingehenden Betrachten von Erich Hartmanns Fotografien wird dies auch eindeutig klar. Im Buch zur Ausstellung beschreibt Ruth Bains Hartmann das wie folgt: "Ich weiß nicht, wie nahe die Ausstellung der Auswahl kommt, die mein Mann selbst zusammengestellt hätte, aber ich bin damit zufrieden, wseil sie für mich seinen persönlichsten Arbeiten entspricht, seinen Interessen, seiner ironischen, aber sanften Sicht von Menschen und seinem Auge für Komik, für Zärtlichkeit und die Uneindeutigkeiten, mit denen wir leben." Und so hatte Erich Hartmann immer eine Kamera mit einem Schwarzweißfilm dabei, um festzuhalten, was immer ihn faszinierte: das Leben, das seinen Gang geht, Menschen in ihrer Umgebung. Oder wie Ruth Bains Hartmann es beschreibt: Er sah überall Bilder


Wo wir sind

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Datum: 08.Juli 2000

Der Raum tut sich auf, der Blick verliert sich. Bilder wie diese öffnen sich ohne jede Vorbereitung - und man ist in Gefahr, den eigenen Standpunkt zu verlieren. "Where I was" hat der Magnum-Fotograf (und -Direktor) Erich Hartmann, der im vorigen Jahr in New York gestorben ist, eine Ausstellung mit Aufnahmen genannt, die er neben seiner Arbeit für die große Agentur machte, mit kleiner Kamera, im Vorbeigehen - hier auf der Fähre Dover-Calais, 1967. Die Ausstellung ist bis Ende Juli in Salzburg, im August in Passau zu sehen, wo der gebürtige Münchner seine Jugend verbrachte. Die Fotos sind im Band "Persönliche Fotografien" gesammelt (Edition Fotohof, Otto Müller Verlag).


"Wo ich war".
Erich Hartmann und seine Aufnahmen von Momenten

Quelle: Passauer Neue Presse
Datum: 07.August 2000

"Die Ergebnisse meiner Arbeit haben etwas, was über das Besondere und Persönliche hinausgeht, und auch über das Leben anderer Menschen etwas aussagt." Dieses Zitat stammt von Erich Hartmann. Seine Foto-Ausstellung "Where I was" wurde am Freitag in der St. Anna Kapelle eröffnet. Die Schau umfaßt die persönlichen Bilder eines vielbeschäftigten Fotojournalisten, der dauernd unterwegs war, und dabei immer das Leben um sich herum festhielt. Erich Hartmann, der die Ausstellung noch konzipiert hatte, konnte nicht dabei sein. Er starb im letzten Jahr nach einem Unfall in seiner Heimatstadt New York. Seine Witwe Ruth Bains Hartmann aber war anwesend und freute sich, daß die Fotografien des Magnum-Fotografen, der zu den bedeutendsten seines Genres gehörte, auch in jener Stadt gezeigt werden könne, in der Erich Hartmann seine Kindheit verbracht hatte, bevor er als Jude vor den Nazis fliehen mußte. Auf Anregung von Anna Rosmus hatte die Stadt Kontakt zu den emigrierten Passauer Juden gesucht und die Lebenden von ihnen eingeladen. So war Erich Hartmann bereits vor einigen Jahren hier gewesen, um eine Ausstellung seines Vaters Robert zu eröffnen bzw. um seine Schau "Stumme Zeugen" zu zeigen. Bürgermeister Jürgen Dupper begrüßte nun Ruth Bains Hartmann, die in Passau auch zahlreiche alte Freunde traf, darunter Christa Hartl, die die Ausstellung herholte. Zum Werk Hartmanns sprach Dr. Kurt Kaindl vom Fotohof Salzburg.


Neue Bücher: Erich Hartmann. Where I was

Quelle: Photonews. Zeitung für Fotografie
Datum: 01.Oktober 2000
Autor: Thomas Honickel

Gern arbeitet Hartmann mit Spiegeln, Schatten oder langen Belichtungszeiten. So entsteht ein Blick auf die Welt, der zugleich nah und fern ist, vertraut und fremd. Wir begegnen den surreal anmutenden Schaufensterpuppen, die Manuel Gasser unter dem Titel "Mannequins" 1972 im DU auf vier Doppelseiten gezeigt hat, wie auch Aufnahmen von New Yorker Strassen aus den späten 40er und frühen 50er Jahren, die ganz im Geiste von Berenice Abbott und Andreas Feininger stehen. Manchmal werden wir an Robert Franks "Amerikaner" erinnert, gab es da nicht auch Szenen in Büros? Auch das Werk von Bernard Plossu blitzt manchmal auf, aber der Band ist so gestaltet, dass zwei ähnliche Motive jeweils auf einer Doppelseite einander zugeordnet sind, man sich also mit jedem Umblättern in einem völlig neuen Zusammenhang wiederfindet, bei einem neuen magischen Moment. (...)



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