Inge Morath

Donau

In der Nähe von Wien, 1958
Razim See, 1958
Sukina Kanal, 1994
Jurilovka, 1994
Wachau, 1994
Furtwangen, 1995

Inge Morath: Donau

Ein Fotoessay der Magnum-Fotografin über den Donauraum von den 50iger Jahren bis heute.

110 Bilder
Bildformat in cm: 30X40 und 40X50
Rahmengröße in cm: 50X65
Kurator: Kurt Kaindl

Die Magnum-Fotografin Inge Morath fotografierte in dem eigenen humanistischen Reportagestil den Donauraum von der Quelle bis zur Mündung in seiner Entwicklung als europäischer Kuturraum der letzten 50 Jahre. In einer zweiteiligen Konzeption des Projektes werden Fotos, die sie bereits in den 50er Jahren gemacht hat, solchen Fotos, die sie im Zeitraum 1993 bis Anfang 1995 fotografiert hat gegenübergestellt. Aus dieser historischen Spannung und aus dem Blick einer Fotografin, die als gebürtige Österreicherin eine große Affinität zum mitteleuropäischen Kulturraum besitzt, entstand eine einmalige fotografische Arbeit über eine große Zeitspanne, über den Wechsel politischer Systeme hinweg, geografisch orientiert an diesem die Völker verbindenden Fluß. Im begleitenden Bildband lotet Karl-Markus Gauss in seinem Essay "Die Lehre der Donau" die historische Tiefe und kulturelle Besonderheit des Donauraumes aus.

Buch zur Ausstellung: Inge Morath: Donau

Ausstellungsorte

Passau Feb 1999
Regensburg Oct 1998
London Jun 1998
Ulm Jun 1998
Esztergom May 1997
Kecskemet Feb 1997
Dresden Jan 1997
Klagenfurt Dec 1996
Krems Jun 1996
Salzburg May 1996
New York May 1996
Berlin May 1996
Berlin Mar 1996
Stuttgart Nov 1995
Frankfurt Oct 1995

Presseclips zu Inge Morath: Donau

Vom Mythos der Wellen

Quelle: Standard
Datum: 20.Oktober 1995

Die austro-amerikanische Fotografin fing den Kitsch, die Poesie die Realität, die Melancholie und die politische Bedeuteung des Stroms in unterschiedlichen Bildern in den verschiedenen Schaffensperioden ein.


Ein europäischer Geschichtsstrom
Inge Moraths Donau - Bildband

Quelle: Züricher Allgemeine
Datum: 30.Mai 1996
Autor: Taja Gut

Die Kamera schweift oft in die Städte und Dörfer ab, die den Strom begleiten, zu den Menschen, Denkmälern und Ruinen - was das Buch freilich etwas unschlüssig zwischen Reisebildband, Dokumentation, Impressionen und Portraits herumirren läßt, bevor es jewils wieder zum Strom zurückfindet. Eine strengere Auswahl hätte allzu Gefälliges und oft auch Beliebiges vermeiden helfen und zudem die Vielfalt entschiedener hervortreten lassen.


Als wir jüngst in Regensburg waren...
Ein Fotoessay und eine Zeitreise von Inge Morath im Karmeliterkloster

Quelle: Frankfurter Rundschau
Datum: 09.Oktober 1995
Autor: Wilhelm Roth

Läßt man sich in der Ausstellung von Bild zu Bild treiben, angezogen von Inge Moraths genauem Blick für die Landschaft und die Menschen, dann kann man oft nicht entscheiden, ob eine Aufnahme in den fünfziger oder in den neunziger Jahren entstanden ist. (...) Die Zeitlosigkeit der Fotografien und das daraus resultierende Bild einer einheitlichen Kulturlandschaft ist Inszenierung, bewußte Auswahl der Motive. (...) Die Aufnahmen erinnern, um es überspitzt zu sagen, weniger an die heutige Realität in den Ländern, durch die die Donau fließt, als an andere berühmte Fotografien Inge Moraths aus Spanien, Frankreich oder Irland meist aus den fünfziger Jahren. Ein rückwärts gewandte Utopie vom einfachen Leben, das uns allmählich abhanden kommt.


Gesichter einer Landschaft
Fotos von Inge Morath

Quelle: Mannheimer Morgen
Datum: 12.Dezember 1995

Die wenigen Gesichter, in die Inge Morath wirklich blickt, wo sie zeigt, was sie eigentlich kann, sind alte Gesichter, die Runzeln abgearbeiteter Bäuerrinnen, die Köche und Kellner der Restaurants. Aber auch hier läßt sich kein Spannungsfeld aufbauen zwischen dem Gestern und dem Heute.


Alles ist am Fluß
Fotoausstellung "Inge Morath - Donau" in der alten Feuerwache

Quelle: Neckarstadt - Anzeiger
Datum: 16.Dezember 1995
Autor: Thomas Rittelmann / Sylvie Brackenhofer

Man merkt es der Sammlung an, daß Inge Morath ihre Auswahl mit Lust getroffen hat. So ist aus der Geschichte und den Geschichten der Donau eine ganz persönliche geworden. Lakonisch die Bildtitel, ein "Fundort" und eine Jahreszahl, mehr nicht. Der Fluß erzählt sich selbst.


Entlang dem mythischen Strom
Donau - Fotografien von Inge Morath im Schauspielhaus

Quelle: Berliner Zeitung
Datum: 26.März 1996

Wenn es den soetwas wie den "direkten Blick" gibt, dann kann Inge Morath ihn für sich beanspruchen. Keines ihrer Fotos wirkt stilisiert oder artifiziell. Die Künstlerin richtet ihre Kamera einfach auf Gegenstände, auf Menschen und Orte die ihr begegnen. So entsteht der Eindruck einer Spontanität, eines zufälligen Augenblicks.


Paradestücke der Fotoreportage

Quelle: Alto Adige
Datum: 20.März 1996

Konsequent und ungebrochen ist Inge Morath aber in ihrem humanen Reportagestil. Sie sucht nicht nach dem sensationellen Einzelbild, sondern sie geht auf die Menschen zu, sie will ehrlich berichten und schildern. Nie würde sie Fotos von Menschen "schießen" ohne deren stillschweigendes Einverständnis - das ist klassische Reportagefotografie.


Inge Morath

Quelle: Vernissage
Datum: 01.März 1999

Dem mächtigen europäischen Strom ist die weltgewandte Fotografin immer wieder über weite Strecken gefolgt - von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Was Inge Morath an der Donau gesehen und erlebt hat - Natur, Menschen und Menschenwerk - ist anhand von 77 Fotografien aus den Jahren 1958 bis 1995, zumeist in S/W nachzuerleben.


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