Where I was

Kurator/-in: Dr. Kurt Kaindl
Eröffnung: Tuesday, June 27, 7 p.m.
Von 27.06.2000 bis 29.07.2000
Öffnungszeiten: Mo-Fr 3-7 p.m., Sa 10 a.m.-1p.m.

New York City 1990
 

Der im Vorjahr unerwartet in New York verstorbene Fotojournalist Erich Hartmann gehörte der renommierten Agentur Magnum an, und schuf neben seiner professionellen Arbeit für große Firmen und Magazine ein bedeutendes persönliches Werk, das mit einer Ausstellung in Salzburg und in Passau und einem neuen Bildband der "Edition Fotohof im Otto Müller Verlag" im Sommer 2000 erstmals gewürdigt wird. Erich Hartmann wurde 1922 in Deutschland geboren. Den Großteil seiner Jugend verbrachte er in Pasau, bevor er mit seiner Familie 1938 nach New York emigrieren mußte. Dort arbeitete er als Fotograf, der auf die Dokumentation von Technologieprojekten und einen vielfältigen Arbeitsbereich in weltweiten Einsätzen spezialisiert war. Alle großen Zeitschriften haben seine Reportagen veröffentlicht und er war nicht nur Mitglied der Agentur Magnum, sondern in den 70er und 80er Jahren gehörte er auch zu deren Direktoren. Im Frühjahr 1999 ist er unerwartet in New York gestorben.

Erich Hartmann wurde 1922 in Deutschland geboren. Den Großteil seiner Jugend verbrachte er in Passau, bevor er mit seiner Familie 1938 nach New York emigrieren musste. Dort arbeitete er als Fotograf, der auf die Dokumentation von Technologieprojekten und einen vielfältigen Arbeitsbereich in weltweiten Einsätzen spezialisiert war. Alle großen Zeitschriften haben seine Reportagen veröffentlicht und er war nicht nur Mitglied der Agentur Magnum, sondern in den 70er und 80er Jahren gehörte er auch zu deren Direktoren. Im Frühjahr 1999 ist er unerwartet in New York gestorben. Bildband zur Ausstellung: Erich Hartmann, „Where I Was“, Edition Fotohof im Otto Müller Verlag, Salzburg 2000, Texte von Erich und Ruth Hartmann, ca. 70 Duotonabbildungen, Format 24 X 28 CM, ISBN 3-7013-1018-1, Preis: ÖS 448,-- / DM 62,50 Bereits seit mehreren Jahren hat die Galerie Fotohof gemeinsam mit ihm eine Retrospektive seiner persönlichen Arbeiten geplant. Erich Hartmann hatte bereits einen Großteil der Bildauswahl getroffen und er beabsichtigte, jene Bilder zu zeigen, die er parallel zu seiner beruflichen Arbeit aber oft auch eng verbunden mit dieser aufgenommen hat. Es sollte das private fotografische Vermächtnis dieses großen Fotografen zusammengefaßt werden. In einzelnen Kapiteln eingeteilt finden sich in dieser Ausstellung und dem parallel dazu herausgegebenen Bildband persönliche Themen wie seine Familie, fotografische Topoi wie Metaphern des Reisens, die er als Pressefotograf immer wieder erlebte oder Ausschnitte aus einer Serie von Hotelzimmern, die deutlich die persönliche Befindlichkeit eines reisenden Fotografen spiegeln. Daneben finden sich frühe Arbeiten mit Laser, den er nach eigenen Plänen entworfen hat und in großen Landschaftsbildern einsetzte. Schwerpunkt des Bildbandes sind zahlreiche surrealistisch anmutende Fotografien unseres Alltags und Fotografien, deren Symbolgehalt den dargestellten Inhalt überlagert. Insgesamt ist hier ein persönliches Oeuvre entstanden, das interessante Bezüge zur beruflichen Arbeit dieses Fotografen herstellt.

Erich Hartmann ist in den letzten Jahren mit einer Arbeit bekannt geworden, die seine persönliche Verarbeitung der Greuel der Konzentrationslager in der Ausstellung "Stumme Zeugen. Photographien aus Konzentrationslagern" (Ausstellungskatalog Lambert Schneider Verlag) ist. So wie Erich Hartmann über diese Arbeit sagte, "Ich mußte einfach zu den Lagern, um eine Pflicht zu erfüllen, die ich nicht in Worte fassen konnte...", so sagt er zu seinem letzten Werk "Where I was": "I have chosen autobiography as a main theme of my personal work for more than one reason. I believe that I can speak most convincingly of what I have known the longest if perhaps not the best, I have derived from seemingly everyday aspects of an outwardly quiet and undramatic life an endless and rich source of photographic challenge, and I am tempted to believe that the results resonate beyond the specific and personal and speak for other lives as well." Die Herausgeber Brigitte Blüml und Kurt Kaindl haben in der Konzeption der Ausstellung und des Bildbandes eng mit seiner Witwe Ruth Hartmann zusammengearbeitet, die auch einen Text zum Buch verfaßte. Die Ausstellung wird zum Großteil Bilder enthalten, die bisher noch nicht veröffentlicht waren. Vom 28. Juni bis 29. Juli 2000 werden die Bilder in der Galerie Fotohof in Salzburg und vom 5.-28. August wird die Ausstellung im Ausstellungsraum in der St. Anna Kapelle in Passau zu sehen sein. Der Bildband erscheint in der Edition Fotohof im Otto Müller Verlag, ca. 70 Duplexabb., geb., Essay von Ruth Bains Hartmann, ISBN 3-7013-1018-1.

ONE FINE DAY SOON
von 23.11.2018 bis 19.01.2019
Eva Maria Ocherbauer
Col tempo
von 05.10.2018 bis 17.11.2018
Guido Guidi
IN THE STILL OF THE NIGHT
von 10.08.2018 bis 29.09.2018
Ahlam Shibli, Hrair Sarkissian, Göran Gnaudschun, Jelena Jureša, Edmund Clark, Anne Heinlein
licht weiss
von 22.06.2018 bis 04.08.2018
Inge Dick
Frauen in 3 Akten
von 04.05.2018 bis 16.06.2018
Lilla Szász, Katarina Soskic, Paz Errázuriz, Gluklya, Ditte Lyngkaer Pedersen, Maya Schweizer
Georg Petermichl / Claudia Rohrauer / Anja Ronacher
von 16.03.2018 bis 28.04.2018
Georg Petermichl, Anja Ronacher, Claudia Rohrauer
WERKSCHAU
von 06.03.2018 bis 10.03.2018
Unikate. Analoge Fotoarbeiten
von 19.01.2018 bis 03.03.2018
Werner Schnelle
Karin Fisslthaler / Franz Bergmüller
von 17.11.2017 bis 13.01.2018
Franz Bergmüller, Karin Fisslthaler