aktuelle Ausstellung:
IN THE STILL OF THE NIGHT
Edmund Clark, Göran Gnaudschun und Anne Heinlein, Jelena Jureša, Hrair Sarkissian, Ahlam Shibli

Ausstellung: 10. August - 29. September 2018

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Die Geschichte der Fotografie ist nicht zuletzt eine Geschichte der Darstellung politischer Krisen und globaler Konflikte. Lange galt das fotografische Bild als zuverlässiges Dokument der Wirklichkeit und somit für die Analyse historischer Prozesse geeignet. Da uns die Gewissheit um die Objektivität der Fotografie mittlerweile fehlt, spielen ihre Bilder in der Auseinandersetzung mit komplexen gesellschaftlichen Themen heute eine andere Rolle.

Die Ausstellung IN THE STILL OF THE NIGHT versammelt fünf künstlerische Positionen, die politische Krisen und Konflikte als langfristige und vielschichtige Phänomene diskutieren. Das Eindringen politischer Interessen in private Lebensräume, das Verhältnis von Macht und Individuum, wird dabei zum verbindenden Element einer Auseinandersetzung mit der Komplexität der uns umgebenden Wirklichkeit.

In Control Order House (2011) nimmt Edmund Clark eine extreme Form staatlicher Kontrolle in den Blick, während Göran Gnaudschun und Anne Heinlein in Wüstungen (2017) das Einwirken politischer Macht auf Einzelne zum Thema machen.
          
Jelena Jureša nutzt in Song (2018) die Geschichte eines Liedes und seiner Anbindung an historische Ereignisse zur Reflexion über politische Aspekte von Erinnern und Vergessen. Hrair Sarkissian dient in Homesick (2014) das Modell seines Elternhauses in Damaskus zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit sowie aktuellen Ängste und Bedrohungen. In Ahlam Shiblis Occupation (2016/17) wird al-Khalil/ Hebron zum Zentrum einer Analyse des dauerhaft gewordenen Ausnahmezustands.

Das Ausstellungsprojekt findet im Rahmen und mit Unterstützung des Festjahres "200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!" statt.
stille nacht jahr logo

 

Im FOTOHOF archiv:
Thomas Freiler − Frühe fotografische Untersuchungen

Thomas Freiler - 2.14.2, 1989. C-Print
 

FOTOHOF archiv
Sparkassenstraße 2, 5020 Salzburg
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Ausstellung: 21. Juni − 17. November 2018 

 
Thomas Freiler, *1962; lebt und arbeitet in Wien.

 

 

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